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Android Smartphone „klonen“

Ich habe ja schon berichtet, dass ich mir ein Android Smartphone gekauft habe und wie blöd sich Amazon wegen des reduzierten Preises angestellt hat. Also habe ich mir bei Handy-Schotte.com ein zweites LG Optimus Speed mit einem „Schubladenvertrag“ für 15€/Monat gekauft. Das macht nach 24 Monaten dann effektiv 360€, also 140€ gespart im Gegensatz zu Amazon! Die bekommen mein altes LG natürlich zurück, Fernabsatzgesetz machts möglich…

Nun hab ich mit dem alten Gerät natürlich schon fleißig herumgespielt, etliche Apps installiert und alles so konfiguriert, wie es mir gefällt. Da es nun keinen Spaß macht, das alles zu wiederholen, habe ich nach einer Möglichkeit gesucht, die Anwendungen und Einstellungen auf das neue Handy zu übertragen.

Beim Testen hatte ich bereits AppMonster installiert. Das Programm legt von jeder App automatisch eine Kopie auf der SD-Karte ab, so dass sich diese bei einem Wechsel auf ein neues Gerät leicht wiederherstellen lassen. Was hier aber nicht berücksichtigt wird, sind persönliche Einstellungen am Telefon…

Also nach einer Alternative gesucht und Titanium Backup gefunden. Das Tool kann nicht nur Apps, sondern auch alle möglichen Einstellungen etc. sichern und wiederherstellen. Einziger „Nachteil“: das Programm benötigt Root-Rechte, was sich beim LG Optimus Speed aber sehr einfach und innerhalb kürzester Zeit erreichen lässt. Dazu gibt es hier eine sehr ausführliche Anleitung.

Auch Titanium Backup selber ist leicht zu bedienen, ich bin jedoch über einen kleinen Stolperstein gefallen:

In den Einstellungen sollte man zuerst den Sicherungsordner überprüfen bzw. festlegen. Bei mir war „/mnt/sdcard/TitaniumBackup“ voreingestellt.
Auch wenn das „sdcard“ nun die Speicherkarte suggeriert, handelt es sich hierbei um den internen Speicher. Die externe Karte wird mit „_ExternalSD“ bezeichnet.
Eigentlich sollte man den Pfad auch ändern können, ich hab’s aber einfach nicht hinbekommen 🙁
Ich habe die Daten dann halt nachträglich mit dem Astro Dateimanager auf die Karte kopiert, um sie auf das andere Handy zu bringen.

In der Batch-Verarbeitung kann man dann alle Apps + Daten sichern und über den gleichen Weg auf dem neuen Handy wiederherstellen. Dabei lässt sich für jede einzelne App entscheiden, ob sie wirklich wieder installiert werden soll oder nicht.

Was dann ein bisschen stört, ist, dass für jedes zu installierende Programm nochmal nach der Erlaubnis wegen der Zugriffsrechte gefragt wird und die fertige Installation bestätigt werden muss. Das sind zwar nur zwei Klicks, die summieren sich aber mit der Anzahl der Apps und es wäre eben schöner, wenn der Restore einfach durchlaufen würde.

Am Ende befinden sich dann wieder alle gewählten Apps auf dem neuen Handy. Bei den Einstellungen wurde das gröbste übernommen, so z.B. der gewählte Launcher inkl. Design oder auch die Anzahl der Startscreens und die Anwendungen dadrauf. Neu einrichten musste ich hier allerdings die Widgets. Vielleicht habe ich da beim Sichern etwas vergessen bzw. übersehen…

Alles zusammen also eine gute und einfache Möglichkeit, sein Gerät zu „klonen“. Die letzten übrig geblieben Einstellungen sind schnell gemacht!

Nun warte ich nur noch auf den Cyanogen Mod7 für das LG, welcher Gingerbread bringt und das ganze LG Geraffel entfernt!

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Erste Erfahrungen mit Android

Vor drei Wochen habe ich mein erstes Handy Smartphone mit Android als Betriebssystem bekommen: das LG P990 OPTIMUS Speed, welches ich bereits im Januar vorbestellt hatte. Entsprechend groß war meine Vorfreude, sowohl auf das Telefon als auch auf Android als Betriebssystem. Inzwischen dürfte ja bekannt sein, dass ich nicht viel von Apple halte, sondern viel mehr mit Google sympathisiere 😉

Das LG ist eines der ersten Smartphones mit Daulcore-Prozessor (Nvidia Tegra 2), hat ein vier Zoll Display und eine acht Megapixel Kamera. Der interne Speicher beträgt acht Gigabyte und lässt sich, im Gegensatz zum Apple iPhone, problemlos durch eine Micro-SD Karte erweitern.

Doch jetzt erstmal zurück zu Android und meinen ersten Eindrücken, zum Handy Smartphone gibt’s nächste Woche einen Blog-Eintrag!

Wie bereits erwähnt, ist dies mein erstes Android-Handy! Ich hatte also keinerlei Erfahrungen mit dem Betriebssystem, bin aber davon ausgegangen, dass es wunderbar mit den üblichen Google-Diensten (Mail, Kontakte, Kalender etc.), die ich so nutze, harmonieren würde.

Und das tut es!

Beim ersten Start wird man gleich nach einem Google-Account gefragt. Da ich Google bereits ausgiebig (nicht nur für die Suche) nutze, habe ich natürlich bereits einen Account. Also Benutzername/eMail-Adresse und Kennwort eingetragen und schwupps, sind Mails, Kontakte, Terminkalender mit dem Handy synchronisiert. Klasse, so hab ich mir das vorgestellt!
Keine Angst mehr, bei einem Verlust des Handys mühsam wieder alle Kontaktdaten zusammentragen zu müssen.

Was kommt als nächstes?

Natürlich erstmal alle möglichen Apps installieren und testen!
Neben dem offiziellen Market gibt es noch AndroidPIT als gute Anlaufstelle.
Die Installation läuft dabei denkbar einfach: entweder direkt auf der Webseite den „Installieren“ Link klicken und die Software landet auf magische Art und Weise auf dem Telefon, oder aber mit der Handy-Cam den Barcode scannen, was auch zur direkten Installation führt.
Kein unnützes iTunes nötig 😛

Neben einigem Spielkram (Angrybirds :-)) landeten ganz schnell auch Tweetdeck und Facebook auf dem Handy. Beide Apps sind sehr cool gemacht und ich nutze sie täglich. Facebook ist dabei fast übersichtlicher und einfacher zu bedienen als auf dem PC!
Weitere Apps, die ich häufig nutze, sind Foursquare, Photoshop Express und ReadItLater.
Aktuell habe ich 56 Apps installiert und es werden im Laufe der Zeit sicher noch ein paar mehr 🙂 Die ein oder andere, besonders nützliche App, werde ich dann hier auch kurz vorstellen…

Apps gibt’s natürlich für jede erdenkliche Gelegenheit, so dass man alle möglichen Funktionen nachrüsten kann. Manchmal stört es mich aber, dass dafür überhaupt erst eine App nötig ist und die Funktion nicht schon direkt in Android vorhanden ist (z.B. automatische Synchronisation nur bei Wlan, nicht über 3G; Klingelton durch Umdrehen des Handy stumm schalten etc.).
Aber gut, irgendwo muss man halt entscheiden, was das Betriebssystem von Haus aus mitbringt und was nachinstalliert werden muss…

Etwas gewöhnungsbedürftig für mich als Neuling waren auch die vier Android-Tasten: Menü, Home, zurück, Suche.
Man ist es von Windows nunmal gewohnt, eine Anwendung brav zu beenden und nicht einfach im Hintergrund verschwinden zu lassen! Aber nach kurzer Zeit kommt man auch damit klar… 😉

Was ich sehr praktisch finde (und was bei Apple natürlich nicht möglich ist :-P), ist die Möglichkeit, das Telefon ganz normal als Massenspeicher zu benutzen. Ich verbinde es also mit dem PC (per standard(!) USB, Bluetooth oder auch Wlan), es wird ganz normal als Laufwerk erkannt und ich kann raufkopieren, was ich will! Super Sache…

Ich bin also sehr zufrieden und glücklich mit meinem Androiden… keine von Apple aufgezwungenen Einschränkungen! Manchmal hab ich das Gefühl, Steve Jobs sitzt in seinem Kämmerchen und freut sich, dass ihm die Leute trotz der ganzen eingebauten Macken die Geräte aus den Händen reißen 🙂
Aber wenn man aktuellen Berichten glauben darf, ist Android schwer auf dem Vormarsch!

So long,
Nils

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Frustpost: Service bei Amazon.de

Tja, eigentlich wollte ich jetzt berichten, wie begeistert ich von Android allgemein und dem LG Optimus Speed im Speziellen bin. Um das LG geht’s auch irgendwie, leider aber in Verbindung mit einem miserablen Service von Amazon.

Gleich vorweg: eigentlich bin ich von Amazon begeistert! Ich kaufe da seit bestimmt zehn Jahren ein und habe, auch mit dem Service, immer gute Erfahrungen gemacht! Bis auf dieses Mal…

Aber fangen wir an: im Januar habe ich das LG Optimus Speed bei Amazon für 499€ vorbestellt. Im Laufe der Zeit ist der Preis bis zum Zeitpunkt des Versands auf ca. 450€ gesunken.
Wer nun öfters bei Amazon bestellt, der weiß, dass man im Normalfall den günstigsten Preis zwischen Vorbestellung und Versand bezahlt. Da mir aber die vollen 499€ berechnet und auch abgebucht wurden, habe ich Amazon per Mail kontaktiert und gefragt, ob mir der Differenzbetrag erstattet werden könne.
Vom bisherigen, äußerst kulanten Service verwöhnt, habe ich mit einer schnellen positiven Antwort gerechnet. Die Antwort kam auch recht schnell, fiel aber eher negativ aus:

Es tut mir Leid, dass Sie mit unserer Preisgestaltung nicht zufrieden waren.

Amazon.de kalkuliert günstig und ist stets bemüht, Artikel zu attraktiven Preisen anzubieten. Dies heißt auch, dass wir immer wieder Artikel in unseren Shops zu besonders günstigen Konditionen anbieten.  Für Ihre bereits abgeschlossene Bestellung kann ich Ihnen jedoch keinen weiteren Nachlass gewähren.

Sie haben jedoch die Möglichkeit, den Artikel zurückzusenden. Bitte gehen Sie hierzu auf das Rücksendezentrum auf unserer Webseite….

Das kann doch nicht sein?
Ich soll das Ding also wieder einpacken, zurückschicken und mir zum immernoch niedrigeren Preis ein neues bestellen? Da ich für die Rücksendung noch drei Wochen Zeit habe, könnte ich sogar erst ein neues bestellen um genau dieses dann als mein altes zu deklarieren und zurückzuschicken.

Genau das habe ich dem Service in einer zweiten Mail geschildert. Der Vorgang ergibt ja nun wirklich keinen Sinn!
Und was kam als Antwort?

Ich würde Ihnen in dieser Sache gerne weiterhelfen, kann jedoch dem, was meine Kollegen dazu sagten, nichts mehr hinzufügen.

Lassen Sie mich noch kurz die wesentlichen Punkte aus der Vorkorrespondenz zitieren:

Wir sind an einer für Sie attraktiven Preispolitik interessiert, und versuchen stets die Artikel in unseren Shops zu besonders günstigen Konditionen anzubieten.

Jedoch gilt generell der bei Aufgabe der Bestellung auf unserer Website angezeigte Preis.

Bitte haben Sie Verständnis, dass wir Preise im Nachhinein nicht reduzieren.

Es tut mir Leid: unsere Vorbesteller-Preisgarantie berücksichtigt nur Preisreduktionen bis einschließlich des Erscheinungsdatums. Nachträgliche Preisreduktionen können wir leider im Rahmen der Vorbesteller-Preisgarantie nicht gewähren. Mehr Informationen zu unserer Vorbesteller-Preisgarantie finden Sie hier….

Wer redet denn von nachträglicher Preisreduktion? Das Telefon wurde am Erscheinungstag verschickt und war da 50€ günstiger als bei der Vorbestellung. Genau die Konstellation, wo die Vorbesteller-Preisgarantie greifen soll!

Also den Service ein drittes Mal kontaktiert. Diesmal lieber telefonisch, um das Ganze gegebenenfalls etwas genauer erläutern zu können. Aber auch am Telefon keine Einsicht: man könne mir die Differenz nicht erstatten! Aber ich könnte das Handy innerhalb der nächsten drei Wochen zurückschicken… und vorher auch schon wieder neu bestellen.

Als Wirtschaftsinformatiker stellen sich mir da die Nackenhaare auf! Das ganze hat mit Wirtschaftlichkeit nun herzlich wenig zu tun: Amazon trägt zweimal bzw. wenn ich dort wieder neu bestelle sogar dreimal die Versand- und Verpackungskosten. Zudem müssen sie sich mit Retourenware herumschlagen, die sich sicher nicht zum vollen Preis wieder verkaufen lässt.

Aber wenn Sie es so wollen… bitteschön!

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Ein paar Blumenmakros

Am Wochenende habe ich den Sonnenschein und den aufkommenden Frühling genutzt, um mein Canon 100mm Makro Objektiv endlich mal so richtig zu benutzen.

Ich hatte es mir bereits vor einiger Zeit gekauft und auch schon für das ein oder andere Bild benutzt, aber noch nie für richtige Makroaufnahmen. Das habe ich hiermit nachgeholt 🙂

Es sind zwar nur drei zeigbare Bilder bei rausgekommen und so richtig cool finde ich eigentlich nur das letzte, aber für den ersten ernsthaften Versuch finde ich das ganz okay 😉

Schneestolz
Krokus
A bugs life