Herausforderung Hochzeitsfotografie

Kommenden Samstag ist es soweit, mein Bruder und seine Freundin Verlobte werden heiraten!

Ein professioneller Fotograf ist für eine Stunde engagiert, um „offizielle“ Hochzeitsfotos zu machen.
Darüber hinaus hat mein Bruder mich gefragt, ob ich die Hochzeit den ganzen Tag über fotografisch begleiten würde. Er weiß halt, dass ich mich immer mehr mit der Fotografie beschäftige und viel Spaß daran habe.
So konnte ich natürlich nicht nein sagen!

Macht man sich nun im Netz oder in Büchern schlau, was das Thema Hochzeitsfotografie angeht, so kommt schnell heraus: das ist eine große Herausforderung!

Viele Dinge, wie zum Beispiel die Unterschift im Standesamt, die Ringübergabe, der Wurf des Brautstraußes etc. sind einmalig und lassen sich nicht wiederholen. Hier heißt es, im richtigen Moment mit den richtigen Einstellungen auf den Auslöser drücken. Für diese Fotos gibt es nur eine Chance!

Der Hochzeitsfotograf Olaf Bathke gibt dazu in einem Blogartikel ein paar wichtige Tipps. Einige davon sind wichtige Grundlagen (volle Akkus, leere Speicherkarten), andere betreffen die Arbeit als Profi, vorallem im Umgang mit unbekannten Auftraggebern.

Nun bin ich in der glücklichen Lage, nur „nebenbei“ zu fotografieren, zudem kenne ich das Brautpaar und viele Anwesende.
Ich kann mich also voll und ganz drauf konzentrieren, ein paar schöne Fotos zu machen. Auch hier gibt Olaf Bathke einige Tipps, was man unbedingt fotografieren und wodrauf man achten sollte:

  • Details am Rande des Geschehens geben den Bildern eine persönliche Note
  • Die erste Begegnung von Braut und Bräutigam gibt die beste Möglichkeit für tolle Gesichter
  • Die Tischdeko hat entweder viel Zeit und Mühe oder viel Geld (oder beides) gekostet. Fotografieren!

Weitere Details, von denen man mindestens ein gutes Foto machen sollte:

  • die Ringe
  • das Brautkleid
  • die Schuhe
  • der Anzug
  • die Trauzeugen
  • die Kerze
  • der Kuss
  • die Torte
  • der Blumenschmuck

Um auch technisch gewappnet zu sein, habe ich mir noch schnell ein hammer Objektiv bestellt: das Canon EF 24-70mm/ 2.8/ L USM Objektiv

Auch wenn mein Sigma 18-125mm sicher kein schlechtes Objektiv ist, kommt es in keinster Weise an die Qualität des Canon Objektivs heran.
Neben einer unglaublichen Schärfe und perfekten Abbildungsleistung bietet es eine durchgängige Offenblende von 2,8. Das bietet mir gerade bei Aufnahmen in der Kirche, wo kein helles Licht vorhanden ist, einige Reserven.
Ob ich das Objektiv nach der Hochzeit tatsächlich behalten werde, muss ich mir noch sehr gut überlegen. Denn es hat einen stolzen Preis 🙂

2 Comments

  • Sam Says

    Und, alles gut gelaufen? 🙂

  • Prinzipiel lief alles prima!
    Aber in der Aufregung ist es als Anfänger dann doch nicht so einfach, alles richtig zu machen 🙂
    Und selbst eine Offenblende von 2.8 zwingen einen manchmal zu ISO 800 oder 1600, was bei einer Eos 1000D auch nicht so prall ist :-/
    Zu guter Letzt ist noch der Monitor von meinem Hauptrechner defekt, so dass ich mir die Bilder noch nichteinmal ansehen konnte…

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